Kleingeld mit großer Wirkung - 4.000 Euro für die Tübinger KinderCard

8 Februar 2017
 Februar 8, 2017

Übergabe der Spendengelder zugunsten der KinderCard Tübingen durch den HGV. V.l.n.r.: Jörg Romanowski (Vorstand HGV), Manuel Märthesheimer (WIT Wirtschaftsförderungsgesellschaft Tübingen), Julian Spohn (Geschäftsstellenleiter HGV), Katja Brendle (Universitätsstadt Tübingen, KinderCard), Elisabeth Stauber (Universitätsstadt Tübingen, Familienbeauftragte).

Ihr Kleingeld unterstützt Chancengleichheit“ – mit dieser Botschaft werben Spendenboxen in rund 35 Geschäften und Restaurants in der Innenstadt um einen kleinen Beitrag für die Tübinger KinderCard. Nach rund eineinhalb Jahren kann der Handel- und Gewerbeverein Tübingen (HGV), der die Aktion ins Leben rief, mit einem beachtlichen Ergebnis aufwarten: rund 4.000,- € steckten die Kundinnen und Kunden bislang für den lokalen guten Zweck in die Boxen. „Häufig tun die Händler dann auch noch etwas dazu. Auch der Obolus, den viele Betriebe mittlerweile für Plastiktragetaschen verlangen, wandert meist in die Boxen.“ erläutert HGV-Geschäftsstellenleiter Julian Spohn.

„Die Spendenaktion ist uns ein Herzensprojekt und passt wunderbar zu unserem Motto ‚Wir sind Tübingen‘.“ so Spohn. „Mit kleinem Geld kann jeder von uns in der Summe Großes bewegen.“ Denn die KinderCard unterstützt rund 1800 Kinder und Jugendliche aus Tübinger Familien mit geringem Einkommen. So können zahlreiche Sport-, Kultur-, Musik- und Bildungsangebote deutlich günstiger oder sogar kostenlos angeboten werden. Insbesondere Nachhilfestunden und Sprachkurse, Schwimmunterricht über das Projekt ‚Schwimmen für alle Kinder‘ und Freizeitaktivitäten, etwa Kunstkurse und Zirkusworkshops, werden mit den Spendengeldern gefördert. „Die KinderCard ermöglicht vielen Tübinger Kindern und Jugendlichen, deren Familien einen geringen finanziellen Spielraum haben, die Teilnahme an Bildungs- und Freizeitaktivitäten. Damit fördern wir nachhaltig Chancengleichheit. Die Spendenaktion hilft uns sehr, das breite Angebot aufrecht zu halten.“ ergänzt Elisabeth Stauber, Familienbeauftragte der Universitätsstadt Tübingen.  

Einen Anteil am Gesamtbetrag von rund 250,- € hat auch der Verkauf original Tübinger Kunstwerke. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Tübingen (WIT) veräußerte gegen eine freiwillige Spende Tübinger Stadtansichten im Stile berühmter Künstler. Die Bilder entstanden durch ein an der Universität Tübingen entwickeltes Computerverfahren, das die bekannten Gemälde mit Fotografien von Tübinger Plätzen und Gassen kombiniert. Die so entstandenen „Unikate“ waren während der Neckargassen-Baustelle im letzten Jahr in den angrenzenden Geschäften, Cafés und Restaurants zu sehen.

„Wir möchten uns bei allen Kundinnen und Kunden der Tübinger Geschäfte bedanken, die diesen tollen Erfolg durch ihre Spende ermöglicht haben.“ freut sich HGV-Vorstand Jörg Romanowski. „Und hoffen natürlich, dass die Spendenboxen auch weiterhin gut gefüttert werden“. Auch weitere Betriebe, die eine Box aufstellen wollen, dürfen sich gerne an den HGV wenden.  Spendenboxen stehen in verschiedensten Betrieben in der Tübinger Innenstadt. Wer diese nicht direkt beim Einkauf findet, erhält beim HGV eine aktuelle Liste der teilnehmenden Betriebe.

 

 

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